buch lesen

Lesen ist eine der besten Wissensquellen, die zur Verfügung stehen. Wissen ist mächtig und wird immer mächtiger. In den nächsten Jahren werden immer mehr Arbeitsplätze verloren gehen, da sie durch neue Technologien wie Künstliche Intelligenz oder Quantencomputer ersetzt werden können. Maschinen werden diese Jobs nicht nur effizienter und kostengünstiger, sondern auch genauer und besser ausführen können. 

Intelligentes Denken außerhalb des Bereiches, welcher von Maschinen übernommen werden kann ist also umso wertvoller und wichtiger in Zukunft. Um intelligentes Denken zu erschaffen muss man jedoch ein breites Basiswissen haben. Nur dann kann vernetzendes Denken stattfinden und Innovationen geschaffen werden. Hier liegt der große Vorteil des Menschen gegenüber dem Computer. 

Um das notwendige Basiswissen erstmal zu erlangen gehören Bücher zur Grundlage. Umso mehr man liest, umso mehr Wissen hat man, könnte man jetzt denken. Das Problem ist allerdings, dass viele Menschen schnell wieder viel vergessen und einen Großteil des Wissens aus Büchern gar nicht nutzen können. 

Damit man mehr aus einem Buch mitnehmen und sich ein größeres Basiswissen aufbauen kann ist es umso wichtiger besser lesen zu lernen. Wir haben im Folgenden 6 krasse Tipps und Tricks zusammengefasst, wie man wesentlich mehr aus einem Buch mitnehmen und das gelernte in der Folge dann auch besser anwenden kann.

 

„Wenn Du etwas weißt, aber es nicht tust, dann weißt Du es nicht.”

1. vor dem Lesen das Buch durchblättern

Es hört sich banal an, aber ist unglaublich effizient und mit geringem Einsatz verbunden. man blättert einfach jedes Buch, bevor man es zu lesen beginnt, einmal durch. Jede Seite einmal anschauen einmal an, ohne dabei zu lesen. Wenn Wörter in Auge fallen, kann man diese kurz lesen und geht dann zur nächsten Seite über.

Ein Buch durchzublättern und jede Seite anzuschauen dauert gerade einmal 5 bis 10 Minuten, je nachdem wie dick das Buch ist. Neben einem Überblick, den man sich dadurch verschaffen kann, hilft das durchblättern eines Buches den Inhalt viel besser zu verstehen. Indem man nämlich jede Seite anschaust wird ein Bild der Seite vom Gehirn abgespeichert.

Wenn man im Anschluss dann das Buch Seite für Seite liest kannst das Gehirn das Gelesene mit den bereits im Unterbewusstsein abgesicherten Bildern verbinden und man verankert einen wesentlich größeren Anteil, dessen was im Buch steht.

 

2. Physische Bücher vs. Digitale Bücher

Der Trend ist eindeutig. Immer mehr Bücher werden digital gelesen, statt in physischer Form. Natürlich bietet digitales Lesen einige entscheidende Vorteile.

Erstens kann man unendlich viele Bücher mitnehmen und hat immer dabei was man gerade lesen möchte. Besonders für Menschen, die viel auf Reisen sind ist das sehr hilfreich. Zweitens haben digitale Bücher keine liefer- bzw. Abholzeiten. Man kann sie herunterladen und lesen, ohne Probleme und sofort.

Ein Vorteil, den jedes physische Buch hat, welches man liest ist der Lerneffekt. Für fast alle Menschen ist der Lerneffekt höher bei einem physischen Buch, als bei einem E-Book. Markierungen und das tatsächliche physische Vorhandensein des Buches hilft dabei Inhalte besser zu verinnerlichen und zu verknüpfen.

Außerdem kann man natürlich das physische Buch im Zweifelsfall noch gegen die Wand schmeißen, wenn es einem nicht gefällt. Bei einem E-Book-Reader oder Smartphone könnte das hingegen böse enden.

3. Ungelesene Bücher 

Ein Tipp, den viele erfolgreiche Menschen umsetzen und den jeder zu Hause bei sich genau so übernehmen kann ist das ansammeln von ungelesenen Büchern. Eine kleine Bücherei an ungelesenen Büchern fördert die Motivation weiter zu lesen und mehr zu lesen. Dabei ist es egal, ob es 5 oder 50 Bücher sind. Ebenso kann man selber für sich persönlich entscheiden, ob man immer ein Buch nach dem anderen oder mehrere parallel lesen möchte.  Ein paar Bücher, die man noch nicht gelesen hat, sollte man aber immer zu Hause haben.

4. Strukturiert lesen und Verknüpfungen schaffen

Die Gründe um Bücher zu lesen sind vielfältig. Bei vielen Büchern ist jedoch eines das Ziel: so viel Wissen wie möglich aus dem Buch mitnehmen. Wissen wird immer mächtiger und immer wertvoller, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so scheint.

Ein gutes und breites Basiswissen ist die Grundlage, um verknüpfendes und angewendetes Wissen zu ermöglichen. Wirkliches intelligentes Denken kann also nur entstehen, wenn das Basiswissen gut ist. Um mehr Wissen aus einem Buch mitzunehmen gehören Markierungen, Randnotizen und jegliche Verbindungen und Hervorhebungen dazu. Alles, was sich vom Text des Buches abhebt bleibt besonders in Erinnerung.

So kann ein Buch einen großen Teil zum Basiswissen beitragen, wenn man es schafft vieles aus dem Buch zu behalten und Verbindungen in deinem Gehirn zu schaffen, die das ermöglichen.

Buch lesen am Schreibtisch
“Wer keine Bücher liest hat keinerlei Vorteil gegenüber dem, der nicht lesen kann.”
– mark Twain

 

5. Erst lesen, dann Anwenden 


Das angewandte Wissen ist das Entscheidende. Nur durch Anwendung und regelmäßige Wiederholung können informationen in das Langzeitgedächtnis übergehen. Man kann diese Informationen dann häufig noch Jahre später abrufen und weiß ganz genau, wie etwas funktioniert, weil man es bereits angewendet hat.

6. Bücher mehrmals lesen

Ein letzter und ebenfalls ganz entschiedener Tipp, um enorm viel mehr aus jedem Buch mitzunehmen ist es Bücher mehrmals zu lesen. Fast alle Super-Erfolgreichen Personen lesen Bücher mehr als einmal. Jeder der es einmal ausprobiert wird merken, dass ich aus dem Buch ganz neue Dinge ergeben, an die man vorher noch nie gedacht hat. Das erneute Lesen eines Buches bringt neue Impulse und Sichtweisen auf einen Sachverhalt. Mit dieser Methode kann jeder unglaublich viel mehr aus jedem einzelnen Buch mitnehmen.

Viel Erfolg 

das Team von deinemorgenroutine 

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