Meditation. Ein viel besprochenes und sehr kontrovers wahrgenommenes Thema. Da wir kurze Meditationszeiten in vielen unserer Programme sowie auch einigen anderen Artikeln angesprochen haben, haben wir uns natürlich auch intensiv damit auseinandersetzen müssen. Dabei ist uns aufgefallen, dass viele „Kritiker“ von Meditationsübungen vor allem den Sinn des Ganzen in Frage stellen. Deswegen wird es heute um den Sinn und Nutzen von Meditation gehen.

 

Aber erstmal, für alle die es nicht wissen. Was ist Meditation eigentlich?

Definieren kann man Meditation tatsächlich sehr schwierig. Die häufigste Herangehensweise ist jedoch Meditation als eine Art Praktik zu sehen, die dabei hilft in einen besonderen Bewusstseinszustand zu gelangen. Wir finden die Definition ungefähr so am besten: „Meditation ist eine Praxis, bei der durch Konzentrationsübungen veränderte Bewusstseinszustände erreicht werden.“

Das Ziel ist häufig ein Bewusstseinszustand abseits des sogenannten „Alltagsbewusstseins“. Viele beschrieben diesen Zustand auch als Vogelperspektive des eigenen Ichs. 

Um in diesen Zustand zu gelangen gibt es unzählige Möglichkeiten der Meditation, eben auch dadurch, dass Meditation nicht klar definiert werden kann. Unterschieden werden kann außerdem zwischen aktiver und passiver Meditation, wobei wir uns hier auf die passive (also ohne beispielsweise Bewegung) beschränken.

 

Was genau bringt Meditation also?

Die Vorteile können abhängig von der Methode sehr verschieden und auch für jeden anders sein. Wir beschränken uns hier auf die Vorteile, die uns kurze Meditationsübungen im Rahmen einer Morgenroutine gebracht haben.

 

1.) Eine bessere Kontrolle der Aufmerksamkeit

Ein Problem von uns und vielen anderen ist die Aufmerksamkeit und Konzentration. Man arbeitet an einer bestimmten Aufgabe und versucht die gesamte Konzentration darauf zu lenken. Viele werden wahrscheinlich auch das Gefühl kennen, einmal in Gedanken abzuschweifen und dann immer schlechter arbeiten zu können. Meditationsübungen trainieren genau das. Durch das gezielte Bewusstsein auf z.B. den eigenen Atem, Geräusche oder ein bestimmtes im Kopf erschaffenes Bild, trainiert man es, Aufmerksamkeit, auf die eine wichtige Sache zurückkehren zu lassen. Durch häufiges Widerholen fällt es einem immer leichter und man wird man immer besser. Durch tägliches Üben konnten wir schon nach vier Tagen deutliche Steigerungen in der Dauer unserer Aufmerksamkeitsspanne feststellen.

 

2.) Besser schlafen

Schlaf ist aus unserer Sicht eines der größten Probleme unserer Zeit. Die Relevanz des Schlafes wird unserer Meinung nach unterschätzt. Vor allem durch äußere Einflüsse wie Handylicht, Lautstärke oder auch einfach zu wenig Schlaf wird die Qualität und damit auch die Erholsamkeit des Schlafes zu gering. Einige Tipps, um besser schlafen zu können und den eigenen Schlafrhythmus zu optimieren haben wir schon mal in einem Blogartikel zusammengefasst. 

Meditationsübungen können genau die eben angesprochenen Defizite deutlich reduzieren. Durch tägliche Übung lernt man in den Phasen, in denen man entspannen möchte, auch wirklich zu entspannen. Auch das war ein wichtiger Lerneffekt für uns. Durch Meditation kann man lernen, Gedanken loszulassen und schneller einzuschlafen. 

 

3.) Stärkeres Selbstvertrauen 

Meditation sorgt für ein stärkeres Selbstvertrauen. Zugegeben Meditation alleine sorgt nicht für ein starkes Selbstvertrauen. Wir haben bemerkt, Meditation kann auf dem Weg dahin helfen. Die „Vogelperspektive“, die bei der Meditation das Ziel ist, hilft enorm dabei sich selbst zu reflektieren. Die Selbstreflexion ist dabei der zentrale Punkt. Jeder Lernprozess kann nur dann funktionieren, wenn man sich selbst reflektiert. Selbstvertrauen holt man sich nach unseren Erfahrungen also genau da wo es wehtut. In der Selbstreflexion des eigenen Verhaltens. Wir haben dadurch bewusster ähnliche Situationen wahrnehmen und auf unsere Erfahrungen zurückgreifen können. Relativ schnell haben wir gesehen, dass wir souveräner handeln können. 

 

4.) Weniger Stress

Häufig wird Stress mit schlechten Erinnerungen, Zeitdruck oder Ansprüchen in Verbindung gebracht. Es gibt viele verschiedene Definitionen und Ansichten zu Stress und heute hat jeder in irgendeiner Art und Weise „Stress“. Dabei ist Stress unserer Meinung nach nicht immer unbedingt schlecht. Stress zwingt uns häufig zu Leistungen, von denen wir vorher dachten, sie seien unmöglich. Um den „negativen Stress“ zu vermeiden sind wir, wie viele andere, den Weg gegangen, schneller mehr zu schaffen, um dann entspannter sein zu können. Leider funktioniert das in den seltensten Fällen. Meditationsübungen helfen dabei, die Pausen und Ruhephasen besser zu nutzen, um abzuschalten. Gleichzeitig kann man sich dann wiederum besser auf wichtige Aufgaben konzentrieren ohne dauerhaft „gestresst“ und nicht ausgeruht zu sein.

 

Fazit

Zusammengefasst können wir sagen, dass uns Meditation in verschiedenen Bereichen sehr weitergebracht hat. Einige Inhalte haben wir bereits über einige Anwendungsmethoden von Meditationstechniken und deren Effekte geschrieben. In unseren Programmen haben wir außerdem das Modul der Meditation explizit auf die jeweilige Morgenroutine angepasst. Wenn wir also dein Interesse geweckt haben, schau gerne mal vorbei.

Natürlich können und wollen wir aber auch noch viel in diesem Bereich lernen und ausprobieren. Wir würden uns sehr über Feedback, Tipps und Anregungen freuen. 

 

Eine erfolgreiche Woche 

Max von DeineMorgenroutine

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